Die Entwicklung der Gallus Five wurde maßgeblich durch grundlegende Veränderungen im Etiketten‑ und Verpackungsmarkt geprägt. Kundenanforderungen werden dynamischer, Auflagenlängen sinken, und die Anzahl der SKUs steigt kontinuierlich. Gleichzeitig stehen Betreiber unter wachsendem Druck, schnell, zuverlässig und kosteneffizient zu produzieren.
„In diesem Umfeld sind die Gesamtbetriebskosten zu einem entscheidenden Faktor bei Investitionsentscheidungen geworden. Anlagenauslastung, Umrüstzeiten und die Reduzierung von Ausschuss sind heute ebenso wichtig wie Druckqualität und Geschwindigkeit“, erklärt Dario Urbinati, CEO der Gallus Group.
Eine vollständige Festlegung auf rein digitale oder rein konventionelle Produktionsmodelle kann die Fähigkeit einschränken, flexibel auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren. „Die Gallus Five wurde als Antwort auf genau diese Herausforderung konzipiert. Durch die Kombination hoher digitaler Flexibilität mit industrietauglicher Produktivität ermöglicht sie es Anwendern, ihre Produktionsstrategien anzupassen, ohne Effizienz oder Wirtschaftlichkeit zu verlieren. Sie bietet Endkunden die Möglichkeit, in einem volatilen Markt reaktionsfähig zu bleiben und gleichzeitig die Leistungsanforderungen volumengetriebener Anwendungen zu erfüllen“, ergänzt er.
Mit Hybriddruckgeschwindigkeiten von bis zu 100 m/min verschiebt die Maschine den wirtschaftlichen Break-even‑Punkt für digitale Hybridproduktion auf rund 10.000 Laufmeter und macht diesen Ansatz damit auch für volumenorientierte Märkte attraktiv. Insgesamt lassen sich Produktionsstrategien so flexibel anpassen, ohne Abstriche bei Effizienz, Prozessstabilität oder Wirtschaftlichkeit hinnehmen zu müssen.