Zunehmender Wettbewerb, veränderte regulatorische Anforderungen und höhere Nachfrageschwankungen zwingen Pharmahersteller dazu, ihre Produktivität und Produktqualität zu steigern. Um ihre Erwartungen zu erfüllen, entwickelte die Neyret Group eine neue Art von Direct-to-Object-Maschinen auf Basis des Tintenstrahldrucks. Dieser Ansatz ist sehr innovativ: In der Pharmaindustrie ist der Tampondruck das Verfahren der Wahl für Direct-to-Object-Maschinen, da er eine sehr präzise Bildübertragung auf dreidimensionale Oberflächen ermöglicht. Dieses Verfahren weist jedoch einen großen Nachteil im Hinblick auf die Maschinenproduktivität auf: Die Anzahl der Maschinenstillstände ist hoch, da die Pads häufig gewechselt werden müssen. Im Gegensatz dazu können beim Tintenstrahldruck digitalbasierte Bilder direkt auf die Objektoberfläche gedruckt werden, wodurch diese Produktivitätsverluste vermieden werden.