Das
Prozessleitsystem APROL R 3.4 unterstützt den Anwender
durch
eine Vielzahl weiterer, neuer Funktionalitäten
Integration
von Automation Studio in APROL
Durch
die Integration von Automation Studio in APROL werden nun viele
leistungsfähige Funktionalitäten von Automation Studio auch
dem APROL Anwender uneingeschränkt zur Nutzung bereit gestellt.
Hardwarekonfiguration
Alle
in der Hardwarekonfiguration benötigten digitalen und analogen
POWERLINK oder Feldbus I/O Module und Schnittstellenmodule können
komfortabel an der gewünschten Position eingefügt und
anschließend vollständig konfiguriert werden. Eine
Zuweisung der Prozessvariablen an I/O Kanäle erfolgt anhand der
von den Modulen bereitgestellten Link Nodes.
Feldbuskonfiguration
Ein
Feldbus wird wie ein I/O Modul an der jeweiligen Feldbus
Schnittstelle eingefügt.Die Konfiguration und I/O Zuweisung
erfolgt wie bei allen I/O Modulen im Hardwarebaum des Projektes.
Durch die integrierte Importfunktion einer Gerätebeschreibung
des jeweiligen Anbieters (GSD, EDS, …) steht dem Anwender eine
einheitliche Schnittstelle für alle Feldbusse zur Verfügung.
Derzeit stehen die Feldbusse POWERLINK, CANopen, Profibus DP,
ModbusTCP/IP und DeviceNet zur Verwendung bereit.
System
2005 based
Das
System 2005 ist die klassische Bauform für die
Prozessautomatisierung und deckt mit den IO-Modulen und den
Controllern die hohen Anforderungen in diesem Bereich ab.
Leistungsfähige Schnittstellenmodule sichern eine hohe
Performance in Verbindung mit den genannten Feldbussen.
X20
System based
Das
scheibenbasierende I/O und Control System X20 bietet für
Aufgaben, beginnend bei einigen IO-Kanälen und dezentralen
Anforderungen mit verteilter Intelligenz eine optimale Bauform. Eine
breite Palette an Ein-/Ausgabebausteinen und Anpassungsmodulen sorgt
immer für den richtigen Anschluss.
Integrated
Safety Technologie
Die
Integration umfasst alle sicherheitsrelevanten Komponenten von Hard-
und Software. Der Sicherheitsstandard IEC 61508 empfiehlt
ausdrücklich Bausteine zur Programmierung der Sicherheitslogik.
Die Bausteine der integrierten Bibliothek sind validiert und PLCopen
Safety konform.
Erweitertes
Trendsystem
Marker,
Messlineale, verschiedene wählbare Diagramm- Darstellungen,
Eingabe von Kommentaren zur Trendkurve und eine durchgängige
Konfiguration im Prozessleitsystem für bis zu 100.000
Trendkurven sichern die notwendige Transparenz auch bei sehr großen
Anlagen. Der Kontext-Daten Browser zeigt alle zugehörigen
historischen Events. Zur Ermittlung des „Golden Batch“
können gleichzeitig bis zu 20 Trendkurven betrachtet und Time
Offsets für jede Trendkurve angegeben werden. Das Einblenden von
aufgezeichneten Markierungen (z.B. für Chargenstart/ -stop)
zeigt alle relevanten Ereignisse direkt bei der Kurve an.
ParameterManagement-
Tool
Das
Erstellen und Modifizieren von Parametersätzen ist nun sehr
flexibel durchführbar. Dieser Vorgang kann im Engineering-
System, oder auch direkt vom Operator zur Laufzeit vorgenommen
werden.
TranslationManager
Der
TranslationManager ermöglicht eine komfortable Übersetzung
der Visualisierungstexte in Listenform. Durch Angabe eines Status bei
der Darstellung der Originaltexte und Übersetzungs-Texte sowie
einer Unterstützung durch Übersetzungsvorschläge auf
Basis eines ladbaren Kompendiums wird eine effektive
Übersetzungsleistung sichergestellt.
Simulation
Die
Inbetriebnahme virtueller Anlagen mit realen Automatisierungssystemen
unterstützt bei der Verkürzung der Zeit vom Auftragseingang
bis zur Lieferung der Anlage. Das WinIO Protokoll sorgt für
konsistente IO-Abbilder und stellt die Basis für IO-Switchboard
oder WinMOD dar. Eine komplette Simulation der Anlage ist somit
bereits bei Projektstart möglich
Advanced
Process Control
Optimierung
der Prozessführung durch Einsatz von MATLAB®/Simulink®
in einem separaten „APC-Controller“ oder durch
Erweiterung der APROL-Bausteinbibliothek.
Linuxbasiertes
Runtime System
Das
stabile und performante Betriebssystem Linux Enterprise Server 10
(SLES10SP2) von Novell stellt die Plattform für das moderne
Prozessleitsystem APROL dar.