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FOUNDATION Fieldbus
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FOUNDATION Fieldbus
Allgemeines
Übertragungsmedium beim Feldgerät
Eindeutige Adressierung der Feldgeräte
Link Active Scheduler (LAS)
Link Master (LM)
Ausführungs-Hinweise für Modbus/ TCP- Anschaltungen



Allgemeines
Eine grundlegende Zielrichtung von FOUNDATION Fieldbus ist das Bestreben, dezentrale Intelligenz in den Feldgeräten für die Prozess Automatisierung zu schaffen. Man betrachtet dabei das Feldgerät ähnlich wie einen konventionellen Controller. Aufgrund der technologisch gegebenen starken Leistungseinschränkung in den Feldgeräten ist hier sicher noch viel Entwicklungsarbeit von den Feldgeräte- Herstellern zu leisten.

 

Übertragungsmedium beim Feldgerät
Der Physical Layer basiert auf Standard IEC 61158, wie bei PROFIBUS PA. Daraus resultieren folgende Eigenschaften: - Spannungsversorgung und Kommunikation erfolgen über 2 Adern, die Ausführung „EEx“ und „nicht Ex“ ist verfügbar. - Verpolungsschutz beim Gerät ist möglich / verfügbar - die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt immer 31.25 kBit/s - es können bis zu 32 Teilnehmer pro Segment angeschaltet werden, wobei bei FISCO/ EEx-ia IIC Anwendungen maximal 10 Teilnehmer erlaubt sind. - die Leitungslänge beträgt bis zu 1900m, bei EEx Anwendungen bis zu 1000 m .

 

Eindeutige Adressierung der Feldgeräte
Jedes FF Geräte hat eine eindeutige spezifische Adresse, definiert aus der Kombination von Herstellernummer (xxxxxx), Gerätenummer/typ (yyyy), Seriennummer (zzzzzzz) das heißt eine FF Geräte Adresse lautet: xxxxxxxyyyy-zzzzzzz. Nachdem das Gerät am Feldbussegment erkannt wurde, kann die Gerätekonfiguration durch azyklische Kommunikation gestartet werden.

 

Link Active Scheduler (LAS)
Die Aufgaben eines Administrators am Bussegment werden durch den so genannten LAS (Link Active Scheduler) verrichtet. - Erkennen und publizieren von neu erkannten Feldgeräten am Bus - Erkennen und publizieren von Geräten, die nicht mehr am Bus vorhanden sind oder nicht mehr kommunizieren. - Erstellen der so genannten “Live List”. Diese Liste enthält alle Feldgeräte die zur Verfügung stehen. Die “Live List” wird vom LAS regelmäßig aktualisiert - Anforderung der Prozess Variablen von den Feldgeräten, gemäß Scheduler - Weiterreichen des Tokens an die Feldgeräte, zwischen dem jeweiligen Datentransfer.

 

 Link Master (LM)
Als Link Master wird die Klasse der Geräte bezeichnet, die eine Link Active Scheduler (LAS) Funktion besitzen. Es darf immer nur ein Geräte mit Link Master Funktion als LAS am Feldbus aktiv sein. Eine redundanter Betrieb ist durch die LAS Funktion ebenfalls möglich. Leistungsumfang Feldbusgerät abhängig vom Hersteller enthält ein FOUNDATION Fieldbus Gerät eine Anzahl von n Funktions-Blöcken (z.B. 3 AI, 1 AO, 1 DO, 2 PID) und n Transducer- Blöcken (z.B.. 1 Durchfluss, 1 Anzeige, 1 Zähler, 1 Diagnose). DD / CFF Die Gerätebeschreibung stellt der Hersteller in der Device Description Language zur Verfügung (Device Description als *.FFO-Files, *.SYMFiles). Damit auch ein Offline Engineering erfolgen kann, sind die Capability Files (im Common File Format als *.CFF-Files) zwingend erfoderlich.

 

Ausführungs-Hinweise für Modbus/ TCP- Anschaltungen
Ausgangspunkt ist der Modbus/TCP -Port beim Gateway. Die Verbindung zum Controller erfolgt physikalisch über ETHERNET, als Protokoll wird Modbus/TCP benutzt. Das Gateway (ähnlich PROFIBUS Gateway) stellt die Verbindung zwischen ETHERNET mit dem Protokoll Modbus/TCP und den 4 H1-Segmenten her. Die Konfiguration der H1 Segmente erfolgt mit einem separaten H1 Konfigurationstool. Prozessdaten der H1-Segmente können über Modbus/TCP gelesen und geschrieben werden. Mittels H1 Konfigurationstool erfolgt die Konfiguration von FF-Geräten und der Import von Gerätebeschreibungen. Durch zusätzlichen Einsatz eines Linking Device (HSE/H1) kann von einer zentralen FF-Engineering Station die komplette Konfiguration der H1- Segmente durchgeführt werden. Als Werkzeug zur Konfiguration wird auf der Engineering Station ein HSE-Konfigurator verwendet.

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