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I/O Systeme > X20 System > Diagnose
Diagnose
Nur mit hervorragenden Diagnosemöglichkeiten können Fehler schnellstens gefunden werden. Das X20 System bietet mehrere Ebenen der Diagnose:
  • Visuell direkt am Modul durch LED Anzeige. Busstatus, I/O Status und Kanalzustände werden in direkter Zuordnung zu den Kanälen oder der Funktion angezeigt. Dabei werden unterschiedliche Zustände auch unterschiedlich dargestellt, z. B. Grün für ok, Rot für Fehler.
  • Per Software im zyklischen Datenabbild. Beim X20 System bedeuten Statusdaten keinen zusätzlichen Kommunikationsaufwand der dann einen erheblichen Unterschied ergäbe zwischen theoretisch möglicher Busgeschwindigkeit und Notwendigkeiten im praktischen Betrieb. Alle notwendigen Statusdaten werden immer zyklisch übertragen, ohne wenn und aber.
  • Erweiterte Diagnosedaten im azyklischen Datenverkehr ohne Performanceverlust. Tritt ein Problem auf, können aus der Applikation über einen asynchronen Kanal ausführliche Diagnosedaten vom jeweiligen Modul angefordert werden. Es entsteht keinerlei zusätzliche Belastung der Kommunikation, Zykluszeiten bleiben unverändert.
Elektronisches Typenschild
Im elektronischen Typenschild der X20 Module sind Informationen, wie Modultyp, eindeutige Seriennummer, Funktionsumfang, und Versionsnummern enthalten. Diese Informationen werden automatisch von der Programmierumgebung Automation Studio™ und vom Anwendungsprogramm verwertet. Dadurch werden Fehler vermieden, sowohl bei der Inbetriebnahme als auch im Service. Außerdem kann die Systemkonfiguration automatisiert werden und flexible Varianten werden ermöglicht.

Weltweit eindeutige Seriennummern von Modulen erlangen heute schon zunehmend Bedeutung in validierten Anlagen wie z. B. in der FDA gefordert.

Galvanisch getrennt
Jedes einzelne Elektronikmodul hat eine galvanische Trennung zur Elektronik im Busmodul. Damit werden mögliche negative Einflüsse von Seiten I/O schon systembedingt vermieden. Stabile und robuste Elektronik beginnt bereits im durchdachten Basisdesign.
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