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Industrie PCs > APC620 > Thin Client Anwendungen
Applikationsstart mit Thin Client 1
Mit der Thin Client Technologie ist das wechselweise Arbeiten an verteilten Systemen möglich. Beim Systemstart wird das in der Projektierung als Startclient definierte Panel automatisch mit dem Server, d.h. mit dem APC620 verbunden und zeigt die Applikation an, die auf dem Server läuft.

Das zweite Panel zeigt einen Login-Screen. Als Betriebssysteme kommen Windows® XP (professional oder embedded) beim Server und Windows® CE beim Panel zum Einsatz.

Umschalten auf Thin Client 2
Das Umschalten auf Thin Client 2 erfolgt durch einfachen Tastendruck auf den Login Button. Damit wird das zweite Panel mit dem Server verbunden, auf dem ersten Panel wird der Login-Screen angezeigt. Alle Eingaben, die vorher am Thin Client 1 gemacht wurden, bleiben dabei erhalten, so dass ohne Unterbrechung weitergearbeitet werden kann.

Diese Technologie wird bei größeren Maschinen eingesetzt, wo an unterschiedlichen Stellen vor Ort Systeme zum Bedienen und Beobachten notwendig sind.

Power Panel 100, Power Panel 300 und Mobile Panel 100 als Thin Client
Power Panel 100, Power Panel 300 und Mobile Panel 100 Geräte mit Windows® CE sind bestens als Thin Client geeignet. Die Bauweise ist flach und robust, die Ausführung ist lüfterlos mit CompactFlash, komplett ohne rotierende Teile. Die Varianten sind vielfältig bis hin zum 15" XGA TFT Display.

Thin Client Software

Für Server und Client gibt es komfortable Projektierungspakete, die aus den Standard-Diensten eine industriell nutzbare Lösung generieren. Bei den Clients ist keine Passworteingabe nötig. Der bevorzugte Client verbindet sich beim Systemstart automatisch mit dem Server.

Die anderen nicht-aktiven Clients zeigen einen übersichtlichen Login-Screen, per Maus- oder Touchklick kann die Applikation vom Bediener auf den Bildschirm geholt werden.

Laufwerke am Thin Client
Ein zusätzliches Feature ist das Verbinden von Laufwerken. Die eigentliche Applikation läuft auf dem Server. Ein am Client angezeigter Explorer zeigt die Sicht auf den Server und dessen Dateistruktur.

Wird am Client ein Laufwerk betrieben, z.B. ein USB Memory Stick, wird dieses über Ethernet zum Server verbunden und steht wie ein lokales Server-Laufwerk zur Verfügung. Auf diese Weise ist z.B. der Austausch von Maschinenparametern auf einfache Art und Weise möglich.

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