Wie alle X20 Analogmodule wird die Messfunktion jedes einzelnen Kanals auf Strom (0..20 mA) oder Spannung (+/- 10 V) parametriert. Ebenso werden die Software Filter konfiguriert. Damit können mit nur einem Modul nahezu alle applikativen Anforderungen erfüllt werden. Da das Modul mit 50 µs Wandelzeit extrem schnell ist, führt es intern elektronische Schleppzeiger für Min- und Maxwerte mit. D.h. unabhängig vom Bus- oder CPU Takt, werden laufend die Minimal- und Maximal Werte neu gespeichert. Diese können jederzeit von der CPU ausgelesen werden. Zusätzlich sind über definierbare Triggerbedingungen oder direktem Start von der CPU verschiedene Samplemethoden einstellbar:
- Samplen einer definierten Anzahl von Messwerten ab Trigger.
- Samplen einer definierten Anzahl von Messwerten wobei zusätzlich zu den ab Triggerzeitpunkt aufgenommenen Daten auch eine definierte Anzahl von Werten vor dem Triggerzeitpunkt verfügbar sind.
- Starten der Aufzeichnung in der Vergangenheit, d.h. vor dem Triggerzeitpunkt und Aufzeichnen der Werte bis Speicherende.
- Start der Aufzeichnung mit Verzögerung ab Triggerzeitpunkt.
Möglich werden insbesondere die Aufzeichnungen vor dem Triggerzeitpunkt durch kontinuierliches, paralleles Speichern der Messwerte während des Normalbetriebs und nicht erst beim Erreichen der Triggerbedingung. Die Sampleraten sind von 100 Hz bis zu 20 kHz parametrierbar. Es spielt dabei keine Rolle, ob nur ein Kanal oder mehrere Kanäle gesampelt werden. Dabei erlaubt die Speichertiefe von 12 KByte die Aufzeichnung von umfangreichen Strom- oder Spannungsverläufen.
Einmal gespeicherte Werte werden ohne Beeinflussung der zyklischen Datenübertragung an der Backplane asynchron zur CPU übertragen, um hier applikativ analysiert zu werden. Eine Stärke der auf PC Technologie basierenden CPUs von B&R.