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Topologie des Prozessleitsystems APROL
15.11.2005
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Mit APROL R 3.0 bietet B&R ein innovatives Prozessleitsystem der neuesten Generation, das basierend auf dem Betriebssystem NOVELL SUSE Linux 9.3 Professional wahlweise auf 32-Bit oder 64-Bit Standard- oder Industrie-PCs eingesetzt werden kann.
Die volle Durchgängigkeit des Prozessleitsystems APROL R 3.0, von der Feldklemme bis zur Visualisierungsebene, wird durch ein zentrales Engineering-Tool , den „CAE-Manager“ sichergestellt. Sämtliche Konfigurationsarbeiten, egal ob die I/O-Kanalbelegung, Funktionsbausteinerstellung, Faceplate Konfiguration oder andere Engineeringarbeiten werden ausschließlich in dieser zentralen Prozessleitsystem Datenbank ausgeführt und gespeichert. Der Download aller Projektteile in die Prozessleitsystem-Ressourcen „Control Computer“ und „Controller“ erfolgt ebenfalls ausschließlich aus dieser Datenbank, wodurch immer eine Konsistenz aller Konfigurationsdaten in den Ressourcen gewährleistet ist.
Das Laden der „Operator Station“, der optional redundanten „Runtime Server“ (APROL-Echtzeitdatenbank) ,der „Gateway Server“ (3rd party Connectivity) sowie der „Controller“ (Prozessstation) erfolgt komfortabel über einen integrierten Download Manager.
Eine hohe Verfügbarkeit des Prozessleitsystems wird durch den Einsatz von Serienkomponenten erreicht, da als Control Computer vorzugsweise APC620 Industrie PCs und als Controller CP360/380/382 von B&R zum Einsatz kommen. Die Möglichkeit, bei Bedarf jederzeit Anpassungen der Hardware Plattformen (Industrie PCs, Controller) durchführen zu können, verstärkt die Innovationsfähigkeit von B&R im Bereich Prozessautomatisierung.
APROL R 3.0 ermöglicht einen „grenzenlosen Einsatz“ durch eine vollständige Internationalisierung. Durch eine komplette UNICODE-Kodierung können nun sämtliche Alphabete und Schriftzeichensysteme in APROL R3.0 dargestellt und verarbeitet werden.
Benutzer abhängiges Verriegeln ermöglicht ein exklusives Bearbeiten von Projektierungsteilen und bietet somit den Schutz eigener Projektbereiche vor Änderung, wodurch auch ein Offline-Engineering ermöglicht wird (gleichzeitige Projektierung von mehreren weltweit verteilten Engineering-Teams ist damit möglich).
GAMP 4 - Erfordernissen entsprechend, stellt APROL R 3.0 das „Change Control“ zur Verfügung. Analog zum Audit Trail im APROL Runtime werden alle wesentlichen Aktionen im Engineering protokolliert und können durch das Change Control Logging umfassend analysiert werden.
Insgesamt werden in APROL R 3.0 über 30 verschiedene neue Funktionalitäten dem Benutzer zur Verfügung gestellt, um den Anforderungen der Kunden nach noch mehr Effizienz beim Engineering bzw. um den Bedürfnissen nach Internationalisierung, bedingt durch die Globalisierung des Marktes, gerecht zu werden. Einsatzgebiete für APROL R 3.0 sind sämtliche Prozessautomatisierungen im Bereich der allgemeinen Verfahrenstechnik, Energieversorgung und der Gebäudeleittechnik.
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